Forderungsmanagement & alternative Finanzierung

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Factoringlexikon - Glossar

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Echtes Factoring
Definition: Ankauf der Forderungen mit Übernahme des Ausfallrisikos

Beim Echten Factoring (non-recourse Factoring) kauft der Factor Forderungen regresslos - also ohne Möglichkeit des Rückgriffs auf den Factoring-Kunden - im Rahmen der eingeräumten Debitorenlimite an; im Unterschied zum Unechten Factoring (recourse Factoring)  übernimmt der Factor das Ausfallrisiko (Delkredererisiko). In Deutschland wird fast ausschließlich Echtes Factoring angeboten.

Echtes/unechtes Factoring
Definition: Mit und ohne Risikoübernahme durch den Factor

Im "echten Factoring" übernimmt der Factor das Ausfallrisiko. Factoring ohne Übernahme des Ausfallrisikos wird als "unechtes Factoring" bezeichnet. Im unechten Verfahren wird meist ein Rückkaufobligo vereinbart.

EDA
Akronym für: Einzeldebitorenabsicherung - Begriff aus der Kreditversicherung

Abkürzung für Einzeldebitorenabsicherung

EFA
Akronym für: Einzelforderungsabsicherung - Begriff aus der Kreditversicherung

Abkürzung für Einzelforderungsabsicherung

Eigentumsvorbehalt
Definition: Wann geht Eigentum bei gelieferter Waren über

1. Einfacher Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollen Bezahlung Eigentum des Lieferanten (= Sicherungsnehmer)

2. Verlängerter Eigentumsvorbehalt

Verarbeitungs- / Verbindungsklausel:
Für den Fall der Verarbeitung, Verbindung oder Vermischung der nicht vollständig gezahlten Ware wird vereinbart, dass der Lieferant (= Sicherungsnehmer) an dem durch Verarbeitung, Verbindung oder Vermischung entstandenen Erzeugnis (Mit-) Eigentum erhält. Die Vereinbarung erfolgt z.B. durch Allgemeine Geschäftsbedingungen, die eine "Hersteller-Klausel" enthalten, d.h. eine Bestimmung, gemäss der die Verarbeitung im Auftrag des Lieferanten (= Sicherungsnehmers) erfolgt.

Vorausabtretungsklausel:
Für den Fall der Weiterveräußerung der nicht vollständig bezahlten Ware wird vereinbart, dass die daraus entstehende Forderung im voraus an den Lieferanten abgetreten wird.

3. Erweiterter Eigentumsvorbehalt

Kontokorrent- / Geschäftsverbindungsklausel:
Für den Fall, dass zwischen Käufer (= Sicherungsgeber) und Lieferanten (= Sicherungsnehmer) ein Kontokorrentverhältnis oder eine laufende Geschäftsverbindung besteht, wird vereinbart, dass die gelieferte Ware solange Eigentum des Lieferanten bleibt, bis alle Forderungen aus der Kontokorrent- bzw. Geschäftsbeziehung vollständig bezahlt sind.

Konzernklausel:
Für den Fall einer Konzernverbindung des Lieferanten (= Sicherungsnehmers) wird vereinbart, dass die gelieferte Ware solange Eigentum des Lieferanten bleibt, bis alle Forderungen der Konzernmitglieder gegenüber dem Käufer (= Sicherungsgeber) vollständig bezahlt sind.

Einhaftung
Definition: Risikoübernahme bei Wechsel Versicherer

Hierunter ist in der Kreditversicherung im Zuge eines Versichererwechsels die versicherungstechnische Limitübernahme durch den neuen Kreditversicherer zu einem festgelegten Zeitpunkt vor Vertragsbeginn zu verstehen.

Der Vorteil einer solchen Regelung liegt in dem Umstand, dass in den meisten Kreditversicherungsverträgen keine Aushaftung vereinbart ist. Schadenfälle, die nach dem Zeitpunkt des Versichererwechsels auftreten, können dann vom neuen Kreditversicherer reguliert werden, wenn zum Zeitpunkt der Einhaftung ein gültiges Limit bestanden hat und die sonstigen Voraussetzungen für den Versicherungsschutz bei diesem Abnehmer erfüllt sind.

Für die Einhaftung ist grundsätzlich eine Mehrprämie zu zahlen, die üblicherweise in Form einer Einmalzahlung geleistet wird und sich nach

Einkaufsfinanzierung
Definition: Finanzierung des Umlaufvermögens durch Übernahme des Wareneinkaufs durch die Einkaufsfinanzierungsgesellschaft

Finanzierung des Umlaufvermögens durch Übernahme des Wareneinkaufs durch die Einkaufsfinanzierungsgesellschaft

Einkaufskontor
Definition: Zusammenschluss von Gleichgesinnten zwecks Margenvorteile

Ist ein Zusammenschluß von Handels- und Handwerksbetrieben, Großhändlern und Warenhäusern zu gemeinschaftlichem Einkauf mit der Zielsetzung, Preisvorteile durch Großeinkauf auszunutzen.

Der Einkauf kann erfolgen:

1. Im Eigengeschäft: Hierbei kauft der Einkaufsverband auf eigene Rechnung und läßt die Ware über sein Lager laufen (Lagergeschäft) oder er leitet sie aus Gründen der Kostenersparnis vom Hersteller direkt zum Mitglied (Streckengeschäft).

2. Im Vermittlungsgeschäft: Dabei kaufen die Mitglieder auf eigene Rechnung beim Lieferanten. Die Konditionen (Qualität, Verpackung, Preise) handelt der Verband mit den Lieferanten aus. Zusätzlich übernimmt der Verband hier Servicefunktionen im Marketingbereich (Werbung, Verkaufsförderung); weiterhin stellt er Dienstleistungen im kaufmännischen sowie im organisatorischen Bereich zur Verfügung.

Für die Risikobeurteilung von Verbänden im Vermittlungsgeschäft und deren Mitgliedern ist entscheidend, ob

1. der Verband die Funktion der Zentralregulierung ausübt oder nicht
2. die Mitglieder bei Zentralregulierung an den Verband mit schuldbefreiender Wirkung bezahlen (Inkassomandat) oder nicht
3. der Verband im Fall der Zahlungsunfähigkeit eines Mitgliedes das Delkredere übernimmt und wie werthaltig diese Delkrederzusage ist.

Einkaufsverband
Definition: Zusammenschluss von Gleichgesinnten zwecks Margenvorteile

Ist ein Zusammenschluß von Handels- und Handwerksbetrieben, Großhändlern und Warenhäusern zu gemeinschaftlichem Einkauf mit der Zielsetzung, Preisvorteile durch Großeinkauf auszunutzen.

Der Einkauf kann erfolgen:

1. Im Eigengeschäft: Hierbei kauft der Einkaufsverband auf eigene Rechnung und läßt die Ware über sein Lager laufen (Lagergeschäft) oder er leitet sie aus Gründen der Kostenersparnis vom Hersteller direkt zum Mitglied (Streckengeschäft).

2. Im Vermittlungsgeschäft: Dabei kaufen die Mitglieder auf eigene Rechnung beim Lieferanten. Die Konditionen (Qualität, Verpackung, Preise) handelt der Verband mit den Lieferanten aus. Zusätzlich übernimmt der Verband hier Servicefunktionen im Marketingbereich (Werbung, Verkaufsförderung); weiterhin stellt er Dienstleistungen im kaufmännischen sowie im organisatorischen Bereich zur Verfügung.

Für die Risikobeurteilung von Verbänden im Vermittlungsgeschäft und deren Mitgliedern ist entscheidend, ob

1. der Verband die Funktion der Zentralregulierung ausübt oder nicht
2. die Mitglieder bei Zentralregulierung an den Verband mit schuldbefreiender Wirkung bezahlen (Inkassomandat) oder nicht
3. der Verband im Fall der Zahlungsunfähigkeit eines Mitgliedes das Delkredere übernimmt und wie werthaltig diese Delkrederzusage ist.

Einschlussantrag
Definition: Debitor der in die Kreditversicherung eingeschlossen wird

Der Antrag, den der Versicherungsnehmer an den Kreditversicherer stellt, wenn er einen neuen Kunden in den Versicherungsschutz einschließen möchte.

Einzeldebitorenabsicherung
Definition: Absicherung eines Debitors gegen Forderungsausfall

Im Gegensatz zu der Anbietungspflicht beim Mantelvertrag in der Kreditversicherung, können im Rahmen der Einzeldebitorenabsicherung auch einzelne Debitoren mit revolvierenden Forderungen abgesichert werden.

Seit Bestehen der Kreditversicherung herrschte der Grundsatz vor, dass nur alles oder nichts versichert werden konnte. Die Einzeldebitorenabsicherung schließt nun hier die Lücke zwischen dem bisherigen Versicherungsangebot und der ständig gestiegenen Nachfrage nach der Absicherung einzelner Debitoren / Abnehmer.

Einzelfactoring
Definition: Verkauf einer einzelnen Forderung

Hierunter versteht man den Ankauf einer einzelnen Forderung (sehr selten)  bzw. das Factoring beschränkt sich nur auf die Forderungen gegenüber einem bestimmten Debitor.

Einzelforderungsabsicherung
Definition: Absicherung einer einzelnen Forderung gegen Forderungsausfall

Im Gegensatz zu der Anbietungspflicht beim Mantelvertrag in der Kreditversicherung, können im Rahmen der Einzelforderungsabsicherung auch einzelne Forderungen abgesichert werden.

Seit Bestehen der Kreditversicherung herrschte der Grundsatz vor, dass nur alles oder nichts versichert werden konnte. Die Einzelforderungsabsicherung schließt nun hier die Lücke zwischen dem bisherigen Versicherungsangebot und der ständig gestiegenen Nachfrage nach Einzelabsicherungen.

Einzugsermächtigungsverfahren
Definition: Verfahren aus dem Bankbetrieb

Ein Verfahren aus dem Bankbetrieb bei dem der Zahlungsempfänger seinem kontoführenden Kreditinstitut die vom Zahlungsverpflichteten unterzeichnete Ermächtigung zur Belastung seines Kontos mit einem bestimmten Betrag und zu einer bestimmten Fälligkeit aushändigt.

Entschädigungsfrist
Definition: Definiertes Zeitpunkt wann Versicherer entschädigt

Der Versicherer zahlt die Entschädigung nach Eintritt des Versicherungsfalles innerhalb der im Versicherungsschein angegebenen Frist, vorausgesetzt, die erforderlichen Unterlagen wurden eingereicht und der endgültige versicherte Ausfall wurde nachgewiesen.

Entschädigungsquittung
Definition: Dokument der Schadenregulierung

Ist ein vom Versicherungsnehmer zu unterzeichnendes Dokument für die Schadenregulierung.

Es enthält die Kontonummer zur Überweisung und die Abtretung der Ansprüche in Höhe der Entschädigung des Versicherungsnehmers an den Kreditversicherer.

Entschädigungsvorrisiko
Definition: Summe, das der Versicherungsnehmer selbst zu tagen

Von der Summe aller Entschädigungen, die der Versicherer für die in einem Versicherungsjahr eingetretenen Versicherungsfälle zu leisten hat, trägt der Versicherungsnehmer das im Versicherungsschein genannte Vorrisiko selbst, unabhängig von anderen Bestimmungen zum Selbstbehalt (wie der prozentualen Selbstbeteiligung oder der Franchise). Die jeweils fälligen Entschädigungsansprüche werden zunächst gegen das vereinbarte Vorrisiko verrechnet.

EURIBOR
Akronym für: European Interbank Offered Rate

European Interbank Offered Rate, also jener Zinssatz der durchschnittliche zwischen Banken für Ausleihungen in Euro verrechnet wird.

Eventualverbindlichkeiten
Definition: Künftige Verbindlichkeitenk - ob und wann ist unbekannt

Eventualverbindlichkeiten sind vertraglich vereinbarte mögliche künftige Verbindlichkeiten. Bei der Eventuralverbindlichkeit ist bei Vereinbarung unbekannt, ob und wann sie tatsächlich zu Verbindlichkeiten werden.

 

Typische Eventualverbindlichkeiten sind:

 

Bankavale, Bürgschaften, Garantien, Stellung von Kreditsicherheiten für Darlehen Dritter, Versicherungen

EVR
Akronym für: Entschädigungsvorrisiko

Von der Summe aller Entschädigungen, die der Versicherer für die in einem Versicherungsjahr eingetretenen Versicherungsfälle zu leisten hat, trägt der Versicherungsnehmer einen Betrag in Höhe von EUR X selbst. Dieser Betrag wird mit den jeweils fälligen Versicherungsansprüchen - bezogen auf ein bestimmtes Jahr -verrechnet.

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