Forderungsmanagement & alternative Finanzierung

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Factoringlexikon - Glossar

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ICIA
Akronym für: International Credit Insurance Association

Abkürzung für International Credit Insurance Association.

Die ICIA ist der internationale Zusammenschluß der Kreditversicherer (www.icia.ch). Sitz des Zusammenschluß ist in der Schweiz. Das Sekretariat hat seinen Sitz in London. Die Mitgliedsliste wird jährlich in einem ?Directory" veröffentlicht

IFG
Begriff für: International Factors Group

Die im Jahre 1963 gegründete International Factors Group mit Sitz in Brüssel ist eines der großen Netzwerke international tätiger Factoring-Gesellschaften.

IKV
Definition: Investitionsgüterkreditversicherung

Ist eine Sparte der Kreditversicherung, die die Versicherung von Forderungen aus Investitionsgüterverkäufen und Werklieferungen an Abnehmer im Inland und Ausland vorsieht. Für Export siehe auch: AKV-Invest

IMA
Akronym für: Interministerieller Ausschuß für Ausfuhrgarantien und Ausfuhrbürgschaften

Abkürzung für Interministerieller Ausschuß für Ausfuhrgarantien und Ausfuhrbürgschaften,

Ist ein Ausschuß der über die Ausfuhrgewährleistungen der Bundesrepublik Deutschland auf der Grundlage jährlich festgesetzter haushaltsrechtlicher Ermächtigungen entscheidet.

Hierbei trifft das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Entscheidungen über Anträge auf Übernahme von Ausfuhrgewährleistungen mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen, des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Verfahren und Grundsätze hierfür sind geregelt in den "Richtlinien für die Übernahme von Ausfuhrgewährleistungen."

Import-Factor
Definition: Factor im Land des importierenden Käufers

Factor im Land des importierenden Käufers, der das Risiko für die Einbringlichkeit der Forderung übernimmt und daher das Mahn- und Inkassowesen betreibt.

Importfactoring
Definition: Bestimmte Form des Factoring. Factor übernimmt Haftung für die Bonität des inländischen Debitors

Form des Factoring, bei der ein inländischer Factor gegenüber einem ausländischen Factor die Haftung für die Zahlungsfähigkeit des inländischen Debitors (Schuldners) übernimmt.

Das Verfahren der vertraglichen Vereinbarung entspricht dem Verfahren des Export-Factoring.

Hierbei wendet sich ein Exporteur an einen Factor im Exportland zur Finanzierung einzelner Forderungen gegenüber Abnehmern im Exportland. Aus Sicht des Factors handelt sich demzufolge um Importfactoring.

Indirekte Zahlung
Definition: Begriff aus dem Factoring

Zahlung einer abgetretenen Forderung an den Verkäufer und nicht an den Factor.

Inhaberschuldverschreibung
Definition:

Die Inhaberschuldverschreibungen ist im Gesetz in den §§ 793 ff. BGB geregelt.

Eigentum an Inhaberschuldverschreibungen wird formlos durch Einigung und Übergabe nach den Regeln des sachenrechtlichen Erwerbs übertragen (§§ 929 ff. BGB).

§ 793 Abs. 1 Satz 1 BGB besagt, dass jeder Inhaber vom Schuldner die versprochene Leistung verlangen darf, solange der Schuldner nicht vorsätzlich oder in grob fahrlässiger Unkenntnis handelt. Daraus entsteht eine gesetzliche Vermutung, dass der Besitzer einer Inhaberschuldverschreibung auch deren Eigentümer ist.

Der Besitz der Inhaberschuldverschreibung und die darin verbrieften Rechte sind so eng miteinander verzahnt, dass der jeweilige Inhaber der Urkunde auch der Gläubiger des Ausstellers ist.

Der Schuldner muss auch an den Inhaber gestohlener, verloren gegangener oder sonst ohne Willen des Schuldners in Umlauf gelangter Inhaberschuldverschreibungen leisten muss (vgl. §974 Abs.2 BGB, § 935 Abs. 2 BGB).

Allein die Vorlage der Urkunde begründet die Leistungspflicht des Ausstellers (§ 793 Abs. 1 BGB). Die Zahlung verweigern darf der Aussteller nur dann, wenn die Ausstellung der Urkunde ungültig war, sich Einwendungen aus der Urkunde ergeben (etwa fehlende Fälligkeit) oder Einwendungen unmittelbar gegen den Inhaber vorliegen (§ 796 BGB).

Bei Zahlung des Schuldners muss die Schuldverschreibung diesem ausgehändigt werden (§ 797 BGB).

Inkasso
Begriff für:

Der geschäftsmäßige Einzug fremder Forderungen ist nach §§ 2 Abs. 2, 10 Abs. 1 Nr. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) erlaubnispflichtig. Der geschäftsmäßige Kauf fremder Forderungen war früher aufgrund der 5. AVO zum Rechtsberatungsgesetz erlaubnispflichtig, die Erlaubnispflicht hierfür ist durch Inkrafttreten des RDG entfallen.

Inkasso
Begriff für:

Forderungseinzug, Forderungseintreibung i.d.Regel nach Auslauf der Mahnstufen.

Weitere Informationen zu Inkasso finden Sie auf

http://www.inkasso-direkt.de/produkte-dienstleistungen/inkasso-infos.html

Inksso-Direkt ist eine Dienstleistung der atevis Aktiengesellschaft

Inkassobüro
Definition: Gewerbliches Unternehmen zur Einziehung von Forderungen

Gewerbliches Unternehmen, das sich mit der Einziehung fremder oder zu Einziehungszwecken abgetretener Forderungen befasst (Inkasso). Den Inkassobüros steht meistens das Material von Auskunfteien zur Verfügung, so dass sie ihre Maßnahmen entsprechend einrichten und in aussichtslosen Fällen unnötige Kosten vermeiden können.

Die Aufnahme des Betriebs ist nach § 14 Gewerbeordnung anzeigepflichtig, unterliegt aber außerdem als geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten einer besonderen Erlaubnis nach dem Rechtsberatungs-Gesetz (Art. 1 § 1 I Nr. 5 RBerG).

Inkassogesellschaft
Definition: Gewerbliches Unternehmen zwecks Einziehung von Forderungen

Gewerbliches Unternehmen, das sich mit der Einziehung fremder oder zu Einziehungszwecken abgetretener Forderungen befasst (Inkasso). Den Inkassobüros steht meistens das Material von Auskunfteien zur Verfügung, so dass sie ihre Maßnahmen entsprechend einrichten und in aussichtslosen Fällen unnötige Kosten vermeiden können.

Die Aufnahme des Betriebs ist nach § 14 Gewerbeordnung anzeigepflichtig, unterliegt aber außerdem als geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten einer besonderen Erlaubnis nach dem Rechtsberatungs-Gesetz (Art. 1 § 1 I Nr. 5 RBerG).

Inkassomandat
Definition: Schriftliche Beauftrag eines Inkassobüros

Bei Erteilung eines Inkassomandates darf das Mitglied eines Einkaufsverbandes mit schuldbefreiender Wirkung nur an den Verband Zahlungen leisten.

Inlandsfactoring
Definition: Ankauf von Forderungen inländischer Debitoren

Beschränkt sich das Factoring auf die inländischen Forderungen spricht man von Inlandsfactoring (Gegensatz: Exportfactoring).

Insolvenzordnung
Definition: Regelt Insolvenzverfahren

Die Insolvenzordnung (InsO) regelt in Deutschland das Insolvenzverfahren, ein spezielles Verfahren der Zwangsvollstreckung, das dazu dient, mehrere Gläubiger eines zahlungsunfähigen (insolventen) Schuldners gleichmäßig zu befriedigen. 

Die Insolvenzordnung trat am 1. Januar 1999 in Kraft. Sie ersetzte in den alten Bundesländern die Konkursordnung vom 10. Februar 1877 und die Vergleichsordnung vom 26. Februar 1935, in den neuen Bundesländern die Gesamtvollstreckungsordnung vom 6. Juni 1990, die nach dem Einigungsvertrag im Beitrittsgebiet als Bundesgesetz fort galt.

Factoring-Institute sind als Aussonderungsberichtigte gem. § 47 InsO bezüglich der ihnen gehörenden Forderungen besonders gesichert in der Insolvenz des Factoring-Kunden.

Interfactor agreement
Definition: Vereinbarung zwischen Ex- und Importfactor

Vereinbarung zwischen Exportfactor und Importfactor über ihre Zusammenarbeit.

Interministerieller Ausschuß für Ausfuhrgarantien und Ausfuhrbürgschaften
Definition: IMA

Ist ein Ausschuß der über die Ausfuhrgewährleistungen der Bundesrepublik Deutschland auf der Grundlage jährlich festgesetzter haushaltsrechtlicher Ermächtigungen entscheidet.

Hierbei trifft das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Entscheidungen über Anträge auf Übernahme von Ausfuhrgewährleistungen mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen, des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Verfahren und Grundsätze hierfür sind geregelt in den "Richtlinien für die Übernahme von Ausfuhrgewährleistungen".

International Factors Group
Begriff für: IFG

Die im Jahre 1963 gegründete International Factors Group mit Sitz in Brüssel ist eines der großen Netzwerke international tätiger Factoring-Gesellschaften.

Internationales Factoring
Definition: Grenzüberschreitender Forderungsverkauf

Factoring für grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsgeschäfte wird je nach Sitz des Factorkunden als Export- oder Importfactoring bezeichnet. Das Factoringgeschäft wird entweder auf direktem Wege oder unter Einschaltung eines Korrespondenzpartners in den jeweiligen Ländern abgewickelt.

Interventionsauftrag
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung

Bezeichnung für die Auftragserteilung zum Inkasso.

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