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Factoringlexikon - Glossar

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politische Risiken | politisches Risiko | political risk
Definition: Sammelausdruck in der Versicherung für . . .

Sammelausdruck in der Versicherung für wirtschafts-, sozial-, verwaltungs- und allgemeinpolitische Gefahrumstände, z. B. Krieg, Boykott, Embargo oder Blockade, Bürgerkrieg, innere Unruhen, Streik, Aussperrung, Beschlagnahme, Verfügungen hoher Hand, Zahlungsverbots- oder Moratoriumsrisiko; Transferrisiko und Konvertierungsrisiko.

In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) in der Regel ausgeschlossen, teilweise bieten einige Kreditversicherer den Wiedereinschluß aufgrund besonderer Klauseln, in der Regel mit verkürzten Kündigungsfristen und gegen Prämienzuschlag.

Politisches Risko
Definition: Absicherung über APG des Bundes

Sammelausdruck für wirtschafts-, sozial-, verwaltungs- und allgemeinpolitische Gefahrumstände, z. B. Krieg, Boykott, Embargo oder Blockade, Bürgerkrieg, innere Unruhen, Streik, Aussperrung, Beschlagnahme, Verfügungen hoher Hand, Zahlungsverbots- oder Moratoriumsrisiko, Transferrisiko und Konvertierungsrisiko.

Pool
Definition: Zusammenschluss zur Durchsetzung von Ansprüchen

Bezeichnet in der Kreditversicherungsbranche den Zusammenschluß der Lieferanten zur gemeinsamen Durchsetzung der Ansprüche aus dem Eigentumsvorbehalt und wird vom Kreditversicherer zum Zwecke der Schadensminderung initiiert.

Privatpersonen
Definition: Definition im Rahmen einer Kreditversicherung | Factoring

Grundsätzlich erstreckt sich der Versicherungsschutz im Rahmen einer Kreditversicherung nicht auf Privatpersonen. Durch Sondervereinbarung kann der Versicherungsschutz auch auf Privatpersonen erweitert werden. Größere Versicherungslimite (z. B. mehr als 50.000 Euro) erfordern eine sehr gute Bonität der jeweiligen Privatperson.

Forderung gegenüber Privatperson lassen sich nur mir schriftlicher Zustimmung der Privatperson im Rahmen des Factorings finanzieren. Factoring von Forderungen gegenüber Privatpersonen kommt daher selten vor (Ausnahme sind sog. Verrechnungsstellen von Privatärzten, Zahnärzten, Heilpraktiker, Fahrschulen).

Prolongationsprämie
Begriff für: Begriff aus der Kreditversicherung

siehe: Zeitprämie

Protracted default
Definition: Nichtzahlungstatbestand

siehe: Nichtzahlungstatbestand

Prüfgebühren
Definition: Begriff aus der Kreditversicherung | Factoring

Die Prüfgebühren werden für alle einzeln benannten versicherten Kunden pro Versicherungsjahr berechnet.

Prämie
Definition: in % vom Umsatz oder Forderungsbestand oder Festbetrag

Die Prämie stellt den Risikoanteil der Versicherung dar und wird entweder in % vom Umsatz oder in % vom monatlichen Forderungsbestand berechnet.

Prämienberechnung
Definition: Verschiedene Verfahrensarten in der Kreditversicherung

Die Prämienberechnung erfolgt entsprechend der vertraglichen Festlegung auf Salden- oder Umsatzbasis.

  • Saldenmeldung

Die Prämie wird aus der Summe aller am Ultimo eines jeden Monats bestehenden versicherten offenen und Wechsel-Forderungen einschließlich Mehrwertsteuer (falls mitversichert) berechnet.

Der Kreditversicherer stellt Ihnen für die Mitteilung eine Saldenliste zur Verfügung (Papier oder elektronisch) die bereits alle wesentlichen Angaben wie Risiko, Risikonummer, Versicherungs(Deckungs-)summe u.a. enthält.

Es sind auch vereinfachte Meldungen darstellbar. Die jeweiligen Salden benannt / unbenannt werden dann in einer Summe gemeldet.

Für die Prämienberechnung sind in der Regel bereits gebuchte Schecks und Lastschriften nicht aufzugeben.

  • Monats-Umsatzmeldung

Grundlage für die Berechnung sind die monatlichen Umsätze mit den versicherten Kunden. Zur Angabe der Umsätze stellt Ihnen der Kreditversicherer ein Formular (Paper, elektronisch) zur Verfügung. Die entsprechenden Beträge sind nach Ländern geordnet aufzuführen.

Nach Ablauf des Grundprämienzeitraumes ist die im Versicherungsschein genannte Folgeprämie für die noch bestehenden offenen Forderungen und Wechselforderungen pro Monat und versicherten Kunden zu zahlen.

  • Jahres-Umsatzmeldung

Die Prämie wird aus den Umsätzen berechnet, die der Versicherungsnehmer innerhalb eines Versicherungsjahres mit den in die Versicherung eingeschlossenen Kunden (d.h. versicherten) getätigt hat. In der Regel unterliegen auch nur teilversicherte Kunden der vollen Prämienberechnung.

Zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres wird auf der Basis des voraussichtlich versicherbaren Umsatzes eine Jahresschätzprämie ermittelt und vereinbart.

Die Berechnungsgrundlage für die Jahresschätzprämie bildet der Gesamtumsatz des Versicherungsnehmers abzüglich etwaiger Umsätze mit verbundenen Unternehmen, mit öffentlich-rechtlichen Abnehmern, solcher Umsätze für die der Versicherungsnehmer unwiderruflich bestätigte Akkreditive erhalten sowie Barumsätze

Auf die sog. Schätzprämie werden zu Beginn pro Quartal Abschlagszahlungen in Rechnung gestellt. Nach Ablauf eines jeden Versicherungsjahres erfolgt eine endgültige Prämienberechnung auf Basis der mit den in die Versicherung eingeschlossenen Kunden tatsächlich getätigten Umsätze.

Die Jahresschätzprämie kann auch als Festprämie vereinbart werden. Eine endgültige Prämienberechnung erfolgt dann nicht, jedoch wird die Festprämie für jedes Versicherungsjahr neu festgesetzt.

Fristen beachten:

Die rechtzeitige und ordnungsgemäße Salden- oder Umsatzmeldung ist Voraussetzung für den Versicherungsschutz. Prämienrechnungen sind gemäß Zahlungsbedingungen zu begleichen, da Sie sonst Gefahr laufen, den Versicherungsschutz zu verlieren.

Prämienrückvergütung
Definition: Vertragsklausel in der Versicherungswirtschaft

Diese Vertragsklausel regelt eine bestimmte Rückvergütung, wenn ein Vertragsjahr entweder schadenfrei verlaufen ist oder eine bestimmte Schadenquote nicht erreicht wurde. Auch auf eine festgelegte Mindestprämie eines Jahres kann der Versicherungsnehmer eine Prämienrückvergütung erhalten.

Die Vereinbarung einer Rückvergütung setzt jedoch voraus, dass auch eine Wahrscheinlichkeit besteht, diese in Anspruch zu nehmen. Hier sind vor allem die Erfahrungen der letzten Jahre entscheidend.

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